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H₂Abnahmetests von 700-bar-Dispensern nach EN 17127
Umgesetzt als Engineer bei einem nationalen Betreiber eines H₂-Tankstellennetzes.
ERGEBNIS
Die Auswertung schrumpfte von Stunden manueller Diagrammarbeit auf Minuten pro Test, in einem belastbaren Format.

DIE HERAUSFORDERUNG
Bevor eine Station in Betrieb geht, müssen ihre Dispenser in FAT/SAT-Tests nachweisen, dass jede Betankung innerhalb der Druck- und Temperaturkorridore von EN 17127 / SAE J2601 bleibt. Ein Test erzeugt über 20 gleichzeitige Sensorkurven, und die Nachweise müssen vor Hersteller, Betreiber und Benannter Stelle zugleich bestehen.
Diese Kurven von Hand auszuwerten, Test für Test, war langsam, fehleranfällig und inkonsistent: genau das, wovon Abnahmestreitigkeiten leben.
WAS ICH GEBAUT HABE
Ich habe eine automatisierte Auswertepipeline in Python gebaut: Sie liest die Roh-Testlogs ein, rekonstruiert die Soll-Druckrampe (APRR), überlagert Korridore, MAT30, Ladezustand und Durchfluss und rendert ein standardisiertes Diagramm plus Pass/Fail je Kriterium.
Dasselbe Tooling leitete PLC-Grenzwerte aus thermodynamischen Randbedingungen ab und grenzte ein, welches Teilsystem (Vorkühlung, Verdichterstufen, Kommunikation) eine Korridorverletzung verursacht hat.
WAS SICH GEÄNDERT HAT
Verletzungen wurden diagnostizierbar: Das Diagramm zeigt, welches Teilsystem die Betankung aus dem Korridor gedrückt hat.
Dutzende Abnahmetests über mehrere Stationen und Dispenser-Generationen begleitet.
